17.7.2026
3 min

Von Produktmanagerin zum Full Stack Builder

Julia Di Sclafani hat keinen technischen Background. Heute codet sie den halben Tag in Claude und hat die Website gebaut, die ihr Unternehmen drei Jahre lang vor sich hergeschoben hat.

Julia Di Sclafani ist 33 und arbeitet bei der Health Tech Media GmbH, einem Gesundheitsunternehmen, dessen Hauptprodukte ein Newsletter und Online Seminare sind. Sie ist seit vier Monaten dort. Einen technischen Hintergrund hat sie nicht, sie hat Kommunikationsmanagement studiert.

"Ich bin voll ins Coden eingestiegen und ich habe es ehrlich gesagt davor noch überhaupt nicht gemacht."

Die Website, die drei Jahre lag

Als Julia ins Team kam, lag ein Thema seit Jahren unerledigt da: die veraltete Website. Eine Agentur unterstützt beim Design, der Designer im Haus ist überladen und hat kaum Zeit. Also traf sie eine Entscheidung.

Die Website, die drei Jahre lag

"Mir ist dann halt aufgefallen, okay, ich kann jetzt entweder drauf warten, bis Agentur und Design mir die Dinge liefern, die ich anfrage, oder ich fange halt einfach an. Ich versuche mal mein Briefing in die KI einzufügen und gucke mal, ob ich nicht selber ein brauchbares Ergebnis bekomme, und lass dann die Agentur oder den Designer nur nochmal drüberschauen."

Das Ergebnis?

"Erstaunlich gut."

Sie hat sich den Kontext dafür selbst gebaut: Brandbook, Guidelines, alles, was sie im Unternehmen an Design Dokumenten gefunden hat, als Skills und Projektdateien in die KI gegeben.

Ohne technischen Background

Die Unterstruktur, die Klickbarkeit, die Designelemente hat sie selbst angelegt. Nicht beauftragt, selbst gebaut.

"Die ganze Unterstruktur, Klickbarkeit und die Designelemente habe ich selber angelegt und mit Claude gecodet und prüfe die auch selber auf Usability."

Ein Projekt, das drei Jahre auf dem Tisch lag, hat sie damit erledigt und dem Unternehmen Agentur und Designgeld gespart.

* * *

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Von der Produktmanagerin zur Full Stack Builderin

Was Julia beschreibt, hat in der KI Welt einen Namen: Full Stack Builder. Sie ist nicht mehr abhängig von einem Engineering Team und nicht mehr abhängig von einer Designerin. Sie identifiziert, was gebaut werden muss, und baut es dann selbst.

"Ich fühle mich eher wie so ein Agent, der sich die ganzen Baustellen anschaut und dann eine nach der anderen abarbeitet."

Vor der Product Masterclass hätte sie das nicht für möglich gehalten. Auf die Frage, ob sie je gedacht hätte, dass sie einmal ein Produkt end to end inklusive Tech und Design liefern würde:

Vorher undenkbar

"Auf keinen Fall."

Warum sie sich das traut

Der Schritt hat auch mit Haltung zu tun. Die Product Masterclass hat die Hemmschwelle gesenkt.

Die Hemmschwelle sinkt

"Durch die Product Masterclass wurde die Hemmschwelle verringert, sich das einfach zu trauen und zu sagen, ja gut, wir haben jetzt eine verbesserte Technik, dann muss ich die halt zu meinem Freund machen und einfach ausprobieren. Und so kommt man voran, und mir macht es total viel Spaß."

Dass ihr Unternehmen klein ist, hilft. Vier Leute, sie ist die einzige Vollzeitkraft, und genau deshalb kann sie so arbeiten. Wegwerfen und neu bauen gehört für sie dazu.

"Ich habe erst was angelegt und dann habe ich das nochmal in die Tonne geworfen und habe mir überlegt, wie könnte ich es besser machen. Tut schon kurz weh, aber ich glaube, so ist es im Leben."
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KI als Denkpartner

Bauen ist das eine. Daneben nutzt Julia die KI im Alltag als Sparringspartner, für Priorisierung genauso wie für Content.

"Ich schicke einen Screenshot von meinen Tasks und frage, würdest du an der Priorisierung was ändern. Ich mache mir erst selber Gedanken, aber dann frage ich oft die KI nach einer Meinung."
"Wir haben Newsletter, da stelle ich einfach den Newsletter in Claude ein und sage, mach mir aus den wichtigsten Erkenntnissen einen Karussellpost. Dann kriege ich direkt fünf Slides."

Das größte Aha

"Der KI die Informationen so aufzubereiten, dass sie den optimalen Output für meinen Use Case liefert. Und dass man nicht nur schnell schnell irgendwas wie bei Google eingeben kann, sondern dass man mit Plan und Strategie die KI verbessern kann."
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Von der Produktmanagerin zur Builderin.

Das ist der Shift, für den wir Product Masterclass gebaut haben. Wenn du im AI Zeitalter selbst bauen willst, dann komm in die nächste Kohorte.

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Die Bewertung

Am Ende die Gretchenfrage: ein bis fünf Sterne, wie bei Amazon.

Die Bewertung

"Null. Nein, fünf. Nein, auf jeden Fall. Ihr habt es super gemacht."

Mehr aus dem Gespräch

Erstaunlich gut

Kein technischer Background

Wie ein Agent

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